Pünktlich zum ersten Advent lieferte uns Landwirt Gerd Sprenker einen schönen, großen Tannenbaum aus seiner Schonung für unseren Vorgarten. Mit Lichterketten geschmückt, begleitete der uns der Baum durch die Advents- und Weihnachtszeit. Anfang Januar, nach den heiligen drei Königen, wurden im Dorf die Weihnachtsbäume abgeholt. „Unser Baum ist doch noch so schön. Können wir den nicht noch etwas stehen lassen?“ fragten die Mieter. Warum eigentlich nicht? Auch im Februar und im März war unser Baum noch sehr ansehnlich. Da er jetzt im April zum Osterfest immer noch sein grünes Kleid trägt, wurde kurzerhand beschlossen, ihn mit bunten Eiern zu schmücken. Und wer weiß, vielleicht brauchen wir zum nächsten Fest noch gar keinen neuen Baum!
Fotos: A. Wollner
Alls löpp ganz gutt
Zitronen-Sahne-Torte um 11.30 Uhr
Foto: A.Wollner/SMMP
Foto:A.Wollner/SMMP
Wir wünschen einen guten Rutsch ins Jahr 2019
Die Mieter und Mitarbeiter der Senioren – WG wünschen allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr. In einem Kalender haben wir den folgenden Ausspruch von Herrn Maugham gefunden.
In jeder Minute,
die man mit Ärger verbringt,
versäumt man
sechzig glückliche Sekunden
seines Lebens.
Vielleicht gelingt es im neuen Jahr, sich daran zu erinnern.
Von drauß‘ vom Walde komm ich her…
…oder vielleicht auch aus dem Dorf? Wer kann das wissen? Jedenfalls kam der Nikolaus zu uns in die WG. Im goldenen Buch hatte er zu jedem Mieter etwas notiert. Und weil er im letzten Jahr schon gemerkt hat, dass es nur Gutes zu verkünden gibt, musste Knecht Ruprecht mit der Rute zuhause bleiben. Stattdessen durfte ein entzückendes Engelchen als Begleitung mit. Aus dem großen Sack gab es für jeden noch etwas Süßes. Es wäre schön, wenn wir uns im nächsten Jahr wiedersehen.
Am Dienstag, den 11.12. war endlich Zeit zum Plätzchen backen. Die Mühle wurde gedreht, Teig ausgestochen, mit Ei bestrichen und mit Zuckerperlen bestreut, Teigkugeln gerollt, Marmelade eingefüllt und in ganz viel Schokolade eingetaucht. Natürlich wurde auch viel erzählt, wer früher welche Sorte am liebsten gebacken hat. Alle waren fleißig, so dass unsere Dosen gut gefüllt waren. Jedenfalls für eine kurze Zeit. In der Weihnachtsbäckerei
Am Mittwoch, den 12.12. war Herr Lehrke bei uns. Immer im Gepäck hat er seine Gitarre. Klar, dass diesmal die Weihnachtslieder an der Reihe waren. Auch ohne Textheft wurde kräftig mitgesungen. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Lehrke für die schönen Nachmittage. Seine „Chantalle“ gehört schon fast zum Pflichtprogramm.
Am Donnerstag, den 13.12. mussten wir unseren großen Esstisch noch verlängern. Zum Adventskaffee waren Mitglieder des Sozialausschusses der Stadt Oelde und ein Vertreter der CDU zu uns gekommen. Zur musikalischen Unterstützung waren Herr Kleimann, Frau Schulz und Herr Kissenbeck aus Sünninghausen auch dabei. An der festlich geschmückten Tafel stärkten sich alle bei Kaffee und Kuchen, um dann mitzusingen oder den weihnachtlichen Gedichten zuzuhören. Herr Zumersch hatte noch eine lustige Geschichte über viel zu viel Schnee mitgebracht.
Ab 17.00 Uhr ging es dann nach draußen zum traditionellen Adventsfenster. Einige Dorfbewohner und Angehörige waren auch dazu gekommen. Nach einer weihnachtlichen Geschichte und ein paar Liedern wurde es dann doch zu kalt draußen. Also haben alle drinnen Platz genommen und auch im Warmen Glühwein, Kakao und heißen Apfelsaft mit Sahne genossen. Unsere Gäste meinten, es sei richtig gemütlich bei uns. So soll es sein.